Was ist wichtig zu wissen, wenn Sie Interesse an einer gestützten Selbstausbildung haben:

  • Für die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund ist es vorteilhaft, wenn Ihr Hund möglichst im Welpenalter bei Ihnen einzieht. Das bedeutet aber auch, dass Sie sich um eine gute Sozialisation kümmern müssen. Sie bekommen also keinen ‚fertigen‘ Hund, den Sie als medizinisches Hilfsmittel ‚benutzen‘ sondern einen ‚Partner‘, der noch Erziehung benötigt. Stubenreinheit, Welpenzwicken, ‚dolle fünf Minuten‘ und Pubertät (mit all ihren Schwierigkeiten und Rückschritten) inbegriffen. Diese Art der Partnerschaft bietet viele Vorteile, dennoch gibt es einen wichtigen Punkt, den Sie ebenfalls in Ihre Erwägung mit einbeziehen müssen. Im Welpenalter ist es leider noch nicht möglich Ihren Hund vollumfänglich auf gesundheitliche Tauglichkeit durchzuchecken. Das bedeutet im schimmstenfalls, dass Ihr Hund gesundheitlich nicht in der Lage sein könnte, die in ihn gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Das ist in der Tat ein gravierender Nachteil, der berücksichtigt werden muss, bevor Sie sich auf das Abenteuer „Assistenzhund in Selbstausbildung“ einlassen!

 

  • Sie sind verantwortlich für den Erfolg der Ausbildung – ich leite Training an und zeige Ihnen einen oder mehrere Wege auf. Gehen, respektive Trainieren, müssen Sie selbst.
    Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei auftretenden Schwierigkeiten, aber Ihr Hund braucht Wiederholungen, damit sich das neu Gelernte einprägt. Für die Anzahl der Wiederholungen sind Sie zuständig.
    Natürlich gibt es dazu Anleitung von mir – ich lasse Sie nicht alleine!

 

  • Offenheit und Vertauen ist mir wichtig!
    Genauso, wie ich hier offenlege, wann und wie ich meine Ausbildung (mehr über meine Hundetrainerkarriere erfahren Sie hier) absolviert habe und Ihnen auch mitteile, dass mein Erfahrungsschatz in Bezug auf Assistenzhundetraining (2016) noch nicht besonders groß ist, ist es mir wichtig, dass Sie mir offen erklären können, dass z.B. seit der letzten Trainingseinheit bei mir, kein (oder kaum) Training bei Ihnen stattgefunden hat. Dieses Beispiel gilt stellvertretend für alle Vorkommnisse, die das Training beeinflussen können. Nur so, kann ich meinen Trainingsplan entsprechend anpassen und eine kleinschrittige, stressfreie Ausbildung für Sie und für Ihren Hund gewährleisten. Sollte also so etwas mal der Fall sein, überlegen wir gemeinsam, was verändert werden kann und/ oder muss, damit Sie wieder ins Training starten können.

 

Ich hoffe, Sie können an diesen Punkten erkennen, dass bei Trainer-gestützter Selbstausbildung ein Großteil der Verantwortung und damit auch des Risikos bei Ihnen liegt. Gleichzeitig stelle ich Ihnen all meine Kompetenz zur Verfügung und unterstütze Sie wo Sie Hilfe benötigen. Das kann bedeuten, dass die Betreuung am Anfang engmaschiger stattfindet und im Verlauf der Trainings zunehmend weniger Unterstützung benötigen. Das wiederum bietet den Vorteil, dass die Kosten für die Ausbildung bedeutend geringer sind als bei reiner Fremdausbildung des Hundes. Zusätzlich hat man den Vorteil, dass man durch die Trainingsanleitungen mit der Zeit selbst zum Trainingsspezialist für seinen Hund wird. Das eigenständige, tierschutzkonforme Erarbeiten von neuen Übungen wird zunehmend zum Kinderspiel.

Klare Worte? Vielleicht sogar abschreckend?! – Mir ist wichtig, dass Sie wissen, worauf Sie sich einlassen:

 

  • Sie tragen das Risiko (Trainingshäufigkeit und Hundegesundheit)
  • Die Kosten sind deutlich geringer als bei Fremdausbildung.
  • Da Sie das Training selbst durchführen, wissen sie, dass das Training des Hundes tierschutzkonform erfolgt ist.
  • Ich lehre Sie praktisch und theoretisch an, ihren Hund selbst zu trainieren.
  • Ich unterstütze Sie individuell nach Bedarf.
  • Gerne berate ich Sie schon in der Überlegungsphase – also vor der Welpenauswahl

Kontaktieren Sie mich via e-Mail oder rufen Sie mich an unter 02905-7109031 und vereinbaren Sie einen Termin!